Equipment

SUP (Stand Up Paddling) Board

Man unterscheidet hierbei zwischen Hardboards und aufblasbaren iSUP´s. Beide Brettarten gibt es in den verschiedensten Ausführungen, für die unterschiedlichsten Ansprüche.
Derzeit sind iSUP´s (inflateable SUP Boards/aufblasbare Surfbretter für Stehpaddler) absolut im Kommen. Anfangs wurden einfach größere Surfbretter (Longboards/Tandemboards), welche genügend Auftrieb haben, um den Paddler stehend inklusive Gepäck (zum Beispiel wasserdichten Rucksack) und Paddel zu tragen, benutzt. Mittlerweile gibt es spezielle Hardboards fürs Stand Up Paddling.

Vorteil Hardboards: sehr stabil – besonders in der Welle
Nachteil Hardboards: Transport, Gewicht, stoßempfindlich (ungünstig in Flüssen und an steinigen Seeufern)

Vorteile iSUP: passen in jeden Kofferraum, schnell startklar, robust
Nachteile iSUP: nicht ganz so steif, was ungünstig in der Welle sein kann

Ich selbst fahre das Red Paddle Ride 10.8. Dieses tolle Board kann ich bedenkenlos gemeinsam mit meiner Tochter paddeln. Es hat 300l Volumen und somit mehr als reichlich Auftrieb. Ich bin sogar schon mit 3 Kindern an „Board“ gefahren. Kein Tiefgang – absolut kippsicher und für alle ein großer Spaß. Dieses Board werdet Ihr ziemlich sicher auch in jedem Verleih finden. Es ist das perfekte Allround Board! Hier gehts zum Red Paddle Ride 10.8.

Paddel

Stand Up Paddel sind für die meisten anfangs seltsam und oft sieht man, dass Paddler es verkehrt herum halten. Das Paddel ist nach vorn (in Fahrtrichtung) gewölbt. Der Sinn liegt darin, dass man am Ende des Paddelzuges noch Kraft ausüben kann und diese nicht „verpufft“ – mehr dazu später in Technik. Das Paddel ist sehr lang und verstellbar. Das Paddel wird individuell auf jede Person eingestellt. Man lockert den Verschluss, platziert das Paddel neben sich und streckt den schwächeren Arm aus. Man legt das Handgelenk locker über den Knauf und hat schon die optimale Länge (Höhe Handgelenk) gefunden.

Paddel gibt es in verschiedenen Qualitäten, sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Sehr große Leute sollten sich genau informieren, denn ab einer Körpergröße von 1,90 wird es schwierig. (Darauf gehe ich später nochmal in meinem Blog ein)

Pumpe

Zu einem iSUP (aufblasbaren Stand Up Paddle Board) gehört auf jeden Fall eine Pumpe, um den richtigen Druck auf das Board zu geben. Hersteller halten sich oft mit den PSI (Druck) Angaben zurück. Letztlich muss man für seine individuelles Board die richtige PSI Zahl finden. Ich pumpe 13-14 PSI auf meine Red Paddle Ride.

In den Komplett-Paketen sind oft einfache Pumpen enthalten. Diese erfüllen Ihren Zweck. Wer sich die Arbeit erleichtern will, schaut sich nach einer Doppelhub Pumpe um. Für die ganz bequemen gibt es auch elektrische Pumpen, welche über den Zigarettenanzünder im Auto betrieben werden. Nachteil davon ist definitiv die Lautstärke und mit unter überzeugt die Pumpleistung nicht.
Achtung! Nicht alle Hersteller benutzen die gleiche Ventilgröße. Beim Stemax, zum Beispiel, benötigt man Adapter. Normalerweise werden diese mitgeliefert.

Leash

Eine Leash ist nichts anderes, als eine Leine die Dich mit deinem Board verbindet. So bleibt Dein Board bei Dir, wenn Du doch mal ins Wasser fällst und dient dir im Notfall auch als Schwimmkörper (kann dich retten, wenn du im offenen Meer oder auf großen, tiefen Gewässern unterwegs bist)

Auch bei den Leinen gibt es starke Unterschiede, sowohl preislich als auch qualitativ. Ich persönlich bevorzuge ein Spiral-Leash (coiled leash). Außerdem gibt es noch die gerade Leash und die Spiral-Leash mit Quick Release. Bei der Wahl des Leash sollte unbedingt der Einsatzbereich im Vordergrund stehen.

Gerade Leash ist vorwiegend in der Welle interessant, da das Board dann mit einem verbunden ist, aber nicht zurückschnellt und einem wohl möglich noch trifft. Niemals sollte diese Leash im Fluss verwendet werden, da sie dann nur im Wasser hängt, bremst und sich in Gegenständen im Wasser verfangen könnte.

Die Spiral-Leash ist optimal für Seen und Flüsse. Bei Flüssen empfiehlt sich eine Spiral-Leash mit Quick Release (Schnellentriegler), um sich im Falle eines Verfangens schnell befreien zu können. Die Leash liegt auf dem Board und hängt nicht im Wasser.

Bekleidung

Zu empfehlen ist auch bei schönem Wetter immer ein Lycra, um sich vor der verstärkten Sonneneinstrahlung durch Reflextion auf dem Wasser zu schützen. Im Frühling kann ein Trockenanzug oder Neopren und entsprechendes Schuhwerk vor kalten Wasser und beißendem Wind schützen. Eure Haut, Eure Gesundheit und Euer Wohlgefühl sollten Euch dieser Schutz wert sein. Mittlerweile sind Lycras und Neoprenanzüge auch im niederen Preissegment sehr ausgereift und empfehlenswert.

Schwimmweste

Eine Schwimmweste ist sehr zu empfehlen. Besonders auf großen, tiefen Seen, auf Flüssen und im Meer. Kinder sollten möglichst immer eine Schwimmweste tragen.

Schwimmwesten gibt es in verschiedenen Variationen. Hier solltest Du etwas auswählen, dass Dir umfangreiche Bewegungsfreiheit lässt.

Eine echte Alternative ist die RESTUBE.
Diese trägt man in einer kleinen Tasche als Gürtel um die Hüfte. Im Notfall zieht man am Auslöser und eine CO2-Patrone füllt innerhalb weniger Sekunden eine Boje mit Luft. Daran hält man sich fest und kann erstmal durchatmen.

Achtung, die Restube ersetzt keine Schwimmweste. Sie ist ein Backup zu Sicherheit.




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